TAG 16 - 13.09.2018

Heute war wieder ein FAHRTAG geplant. Das heisst, wir zogen von Korinth nach Gythio...  längs durch Griechenland.. um. Also morgens "Haus" ausräumen und abbauen... und abends aufbauen und einräumen.
Aber wir benutzten für den "Umzug" nirgendwo die Autobahn.. nicht weil wir zu geizig sind, sondern weil wir etwas von Land und Leuten sehen und kennen lernen wollen.
Als 1. ging es auf der 70 aus Korinth raus in Richtung  Epidaurus ..diesmal gab es nicht diese  bekannte Küstenlandschaft zu sehen..
sondern sanfte bewaldete  Hügel.
Auf der Suche nach dem Abzweig nach Epidaurus entdeckte ich das kleine burgähnliche Kloster Agnundus. Es ist mir wegen seiner ungewöhnlichen rotbraunen Mauern aufgefallen. Im Kloster leben noch 20 Nonnen .. und die Tür steht für Besucher offen. Eine Nonne begrüßte mich sogar  in deutsch. SO wie der romantische Innenhof aussieht .. stelle ich mir das Paradies vor.. ein Traum aus bunten Blüten und Vogelgezwitscher. In der kleinen Kuppelkirche gibt es ca 500 Jahre alte Fresken.. ich durfte einen kurzen Blick hineinwerfen.





unterwegs
Nur wenige Autominuten später standen wir vor dem Asklepios Heiligtum von Epidaurus...einem der bedeutendsten Heil- und Kurorte der Antike. Neben Tempeln, Hospitälern und Sportstätten umfasst das Areal das weltberühmte imposante antike Theater mit seinen 55 Sitzreihen. Was für ein gewaltiger Bau.. er bietet 14.000 Besuchern Platz und ist fantastisch in die Naturlandschaft eingefügt. Die Akustik ist kaum vorstellbar.  Als wir in der 55 Reihe saßen, rezitierte ein Reiseleiter Sophoklos.. es war gut zu verstehen!!. In dieser einzigartigen Kulisse finden jährlich im Juli und August  Theaterfestspiele von internationaler Bedeutung statt.










Wir fuhren erst ein Stückchen weiter um dann in einer schicken kleinen Taverne "H. Elia", etwas abseits der Straße Mittag zu essen. Nudeln mit Butter bzw Tomatensoße, eine kleine Vorspeise und Wasser gratis.. und zum Nachtisch Wassermelone bekamen wir - wie immer überall auf unserer Reise - von einem super freundlichen Kellner serviert.


Wir fuhren immer noch auf der Straße  70. In Argos - einer der ältesten Städte Europas - die 7 zur Weiterfahrt in den Süden zu finden.. gestaltete sich etwas schwierig. Unser Navi  hat uns- warum auch immer- zweimal im Kreis herumgeführt.. 
Aber schließlich stimmte alles und wir wurden in Richtung auf  Tripolis auf einer breiten Straße  mit Traumaussichten belohnt. Dieser Streckenabschnitt - im "Inneren Peleponnes" - ist 1968 großzügig ausgebaut wurden und  führte uns auf über 700m hoch über viele schöne Bergdörfer.






 Um in Tripolis nicht auf die Autobahn geführt zu werden und um den Stadttrubel zu entgehen  fuhren wir kurz hinter Steno von dieser Straße ab und kamen tatsächlich auf die 39, die uns bis Gythio bringen sollte.
Als wir merkten, dass wir eine reale Chance hatten unser Zelt noch im hellen aufzustellen hielten wir -außerhalb in einer modernen kleinen Cafeteria und machten Kaffeepause.. Cappuccino mit Schockocookies.



20 Uhr stand das Zelt und war  eingeräumt.

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