Tag 9 - 06.09.2018
Endlich konnten wir mal ein total trockenes Zelt abbauen und verstauen. Aber zuvor haben wir in der Sonne schön gefrühstückt.
Viertel vor 9 stand unser "Sleipnir" fertig beladen zur Weiterfahrt bereit.
Die 1. Aufgabe bestand darin, von Dubrovnik.. wir fuhren oberhalb vorbei.... schöne Gesamtbilder der Altstadtinsel in den "Kasten" zu bekommen. Ich denke das gelang uns durch Walters "freches" Fahren sehr gut.
Die 2. und wichtigste Aufgabe sollte darin bestehen soweit wie möglich auf unserer Route der Jadranska Magistrala "runter" zu kommen... das ist natürlich auf den Straßen hier im Süden ein Problem.
Wir schafften heute 302 km in 8 Stunden. Dabei mussten 2 Grenzübergänge gefahren werden (Slowenien - Montenegro und Montenegro - Albanien; beim 2. mussten wir 35 Minuten warten) .
Bei der Einfahrt an der Grenze zu Montenegro muss man die grüne Versicherungskarte vorzeigen.
Unsere Route führte uns auch zur atemberaubenden Bucht von Kotor in Montenegro. Diese Bucht wird als südlichster Fjord von Europa bezeichnet.. sie wird von steilen Berghängen gesäumt.
In der Bucht von Kotor nahmen wir die Fähre,
in Montenegro kauften wir frischen Lachs und Garnelen zum Abendbrot,
und beim Grenzübergang nach Albanien hatten wir uns verfahren... wir hatten uns ja wieder so einen "unüblichen" ausgesucht.... ach ja und bisserl Obst haben wir auch noch an der Straße gekauft.
Und der Verkäufer sagte uns dann wie wir zu fahren haben. Es war eine schlechte Straße..durch eine entvölkerte Landschaft, die ein ganz großes Müllproblem hat.
Eigentlich hatten wir vor, nur bis Ulcinj zu fahren... aber Walter wollte weiter. So begannen wir dann ab halb 5 nach einem CP Ausschau zu halten... aber.. keine Spur. Unsere Überlegung so schnell wie möglich zum Meer zu fahren, erwies sich als richtig. Hinter Durres bogen wir nach Kavaje ab und dort fuhren wir aufs Gradewohl von der Schnellstrasse runter... und... fanden ein kleines Schild "Kamp". Es dauerte zwar noch ca 10km und mindestens 3 mal fragen aber dann fanden wir einen kleinen traumhaft schön gelegenen Platz. Nun steht unser Zelt auf der 3. Terrasse mit Blick aufs Meer. Wir haben einen wunderschönen Sonnenuntergang am Meer erlebt... gut zu Abend gegessen..geduscht... und heute wird uns nur das Rauschen des Meeres in den Schlaf wiegen.. ich werde keine Ohrstöpsel brauchen weil irgendwo Autos vorbei sausen.



Ja, traumhaft schön von der Landschaft her ist Albanien. Das Müllproblem dort jedoch war das gruseligste, was ich je gesehen habe, schlimmer als in all den anderen Ländern, die ich in den vergangenen Jahren kennengelernt habe und auch als auf Sizilien, wo es auch schon diesbezüglich äußerst grenzwertig aussieht. Das ist echt traurig, bei so einer traumhaft schönen Umgebung!
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