TAG 6 - 03.09.2018
Der Halt auf dem CP "camp-krka" hatte nur einen Sinn - den Besuch des Nationalparkes Krka... dafür mussten wir "unsere" Küstenstraße verlassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück unter Pinien in der Sonne fuhren wir gegen viertel vor 9 Uhr los. Der Park ist ein absolutes Highlight hier und dementsprechend stark frequentiert .
Dieses 109 km" große Flussgebiet der Krka wurde 1985 zum NP erklärt.
Die außergewöhnliche Karstlandschaft mit ihren 7 Rauwacken-Wasserfällen ist wirklich sehenswert. Es ist ohne eine Führung kaum möglich sich alles anzuschauen. Daher hatten wir vor, "Skradinski buk",den längsten Wasserfall zu besuchen. Das Schiff, welches uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung bringen sollte war gerade weg - das nächste fuhr in einer Stunde.
Zeit genügend um Geld abzuheben und einen kurzen Bummel durch die kleine - sehr alte - Stadt Skradin zu machen.
10 Uhr gings dann los - gut behütet... wir hatten uns 2 Hüte gekauft.
Zuerst liefen und stiegen wir an diesem in der Tat außergewöhnlichem Wasserfall über Stufen und verschiedene Aussichtspunkte nach oben. Wir konnten uns an dieser Naturschönheit nicht satt sehen.
Oben angekommen sang auf einer Besichtigungplattform ein kroatischer Männerchor.. vor diesem Ambiente... Gänsehaut pur.
Abwärts ging es einen 2km langen Lehrpfad...eine Wanderstunde über kleine Brücken die über Rauwackenbarieren führten, die uns den Reichtum der hiesigen Flora und Fauna zeigten. Leider waren auf diesem 2. Teil der Wanderung schon viel zu viele Menschen.. man konnte kaum stehen bleiben und schauen.
Zurück ging es wieder mit dem Schiff. Mittlerweile war es 14 Uhr geworden... und wir eigentlich zu kaputt um nochmal eine Autostunde zum nächsten Eingang zu nehmen und nochmal los zu marschieren.
Also fuhren wir auf unseren Cp...
Aber vorher holten wir uns bei einer kroatischen Familien gleich neben unserem Platz 2 Flaschen selbst gemachten Wein.. wir konnten vorher kosten und hatten mit Grossmutter, Mutter und Sohn viel Spass.
Dann wurde Mittag gekocht und relaxt.
Dann wurde Mittag gekocht und relaxt.
Ja, dieser Nationalpark ist auch für uns wirklich ein wunderschönes und beeindruckendes Erlebnis gewesen, als wir im Juli gemeinsam mit meiner Stieftochter dort waren. Nur hatten wir auch etwas Abenteuer, denn wir waren erst am Nachmittag dort, ohne Führer unterwegs und haben uns kurz vor Feierabend (21.00 Uhr) total verlaufen. Es war uns dann nur mit Hilfe unserer Handytaschenlampen möglich die nicht ganz ungefährlichen Holzpfade entlang zu laufen, ohne dabei ins Wasser zu purzeln. Denn um diese Uhrzeit war es bereits ziemlich dunkel. Erst nach 23 Uhr waren wir dann endlich wieder auf der Straße und hatten das Glück, dass uns keiner in dem Gelände mitbekommen hat und wir dann auf unserem Rückweg nach Rijeka unterwegs, so gegen Mitternacht,noch einen offenen Imbissstand fanden, wo wir noch lecker zu Abend essen konnten, ehe wir so gegen 2.30 Uhr in Rijeka angekommen müde und glücklich ins Bett fielen.
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