TAG 24 - 21. 09.2018
Ein letztes Mal wurde vor dem Zelt gefrühstückt und das Zelt in Griechenland abgebaut. Ein wenig Traurigkeit beschlich uns schon. Es ist ein wunderschönes Land..die Lebensart der Griechen gefällt uns.. immer freundlich und relaxt..
Wenn hier alles blüht würden wir schon gerne mal wiederkommen.
Die Reise muss ja nicht über den Balkan gehen.. den haben wir erlebt.. es war eine wunderbare Erfahrung.. aber um schneller runter zu kommen.. kann man schon von Venedig oder Ancona die Fähre nach Patras nehmen.. wie sagt der Bayer so schön.."na schaun mer mal"..
Wir hatten es nach Patras nicht weit.. nur 90 km.. aber wir wussten nicht wo der Hafen liegt und die Modalitäten dort kannten wir auch nicht. Unser Ticket musste ich auch erst holen .. hatte ja nur die Buchungsbestätigung via E-Mail.
Gottseidank gibt es Google Maps auf dem Handy. Da muss ich nicht - wie im Navi im Auto eine komplette Adresse eingeben... da reicht "Patras Hafen" oder der Name des Campingplatzes zu dem wir wollten.. Maps findet alles und führte uns während der gesamten Reise bei der "Feinabstimmung" immer hervorragend.
So fanden wir auch problemlos den Hafen... nicht ohne unterwegs einen Kaffee zu trinken.
Das Gate an dem unsere Fähre nach Bari über Igoumenidas abfuhr musste wir erfragen.. das ist ja ein Wahnsinnshafengelände.
16 Uhr war Boarding Time und wir kamen auch gleich aufs Schiff .. es war Nachsaison und die Fähre nicht sehr voll.
An diese Stelle gehört noch ein kleiner Einschub: Bei der Ausfahrt aus dem Hafen hatten wir noch einmal einen tollen Blick auf die Rio-Andirro-Brücke. Das 1. Mal sahen wir sie bei der Auffahrt auf den Peleponnes.. da sind wir drüber gefahren.
Wir hatten Sitzplätze gebucht.. konnten aber sogar je in einer Sitzreihe liegen.
Aber vorerst gab es Sonnenuntergang gucken... herrliches Abendbrot..
Gegen 23 Uhr wurde ich durch leisen Gesang munter.. und was meint ihr.. gleich nebenan war eine russische Reisegruppe.. und 4 Sänger mit Gitarre sangen... einfach großartig das erleben zu dürfen.... Erinnerungen an ein längst vergessenes Leben.."wenn es Abend wird in der großen Stadt "... "Kalinka".. und vieles mehr... eben russische Seele live...
24 Uhr gings schlafen. Als unsere Fähre in Igoumenidas hielt... holte Walter rasch Decken und Kissen aus dem Auto und die Nacht war gerettet.. draußen war es zwar warm... aber die Räume an Bord alle klimatisiert.
Gegen 6 merkte ich.. das wir wieder deutsche Zeit hatten. Also Uhren wieder 1 Stunde zurück drehen. 7 Uhr gabs einen wunderschönen Sonnenaufgang
und 8 Uhr ein herrliches Frühstück. Nun habe ich hier eine Steckdose zum Aufladen des Smarty's gefunden und schreibe.
Halb 10 gehts von der Fähre.







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