TAG 19 - 16.09.2018

Wie sind noch einmal ein Stück weiter gezogen. Unser Zelt steht nun an der Westküste des Peleponnes. Für die Fahrt haben wir uns wieder eine interessante Strecke ausgesucht. Von Gythio ging es erst noch einmal nach Areopoli und dann gen Norden . wir hatten das Meer mehr oder weniger links und rechts die hohen Berge des Taygetos.. dem peleponnesischen Hochgebirge...dessen höchster Berg mit 2407m der Profitis Elias ist...





Unsere Straße führte uns entweder unten am Meer entlang.. oder wieder über endlose Serpentinen streckenweise bis auf über 1000m hoch. Es war eine Fahrt durch die äußere Mani, die sich bis Kalemata hinzieht. Auch hier sahen wir besonders in den Bergen die Wohntürme- aber hier teilweise schon mächtig  "rausgeputzt"... als  Nobelherberge.






  Und es gab natürlich wieder diese Wälder aus Olivenbäumen....voneinander abgetrennt durch ein Gewirr aus  trockenen Steinmauern..für uns  völlig undurchschaubar. Einfach herrlich anzusehen... diese knorrigen, vom Wind verdrehten und verknoteten Bäume.. die aus dem Fels zu wachsen scheinen mit ihren silbrig glänzenden Blättern.. die zu dieser Zeit voller Früchte hängen.



Wir fragten uns schon die ganze Zeit.. wie und wann geerntet wird und wie aus diesen Früchten das herrliche Olivenöl wird. Als wir dann an der Straße noch eine alte Ölmühle fanden, die als Museum eingerichtet werden sollte, gingen wir dieser Frage doch mal nach.
Olivenernte in der Mani ist dann, wenn alle Touristen weg sind - im November. Dann werden riesige Folien unter den Bäumen ausgelegt und die Oliven mit Rechen von den Bäumen gestreift und mit Stöcken abgeschlagen, in Säcke verpackt und zu den Autos "geschleppt". Wir haben uns sagen lassen, dass die Olivenernte hier ein gesellschaftliches Ereignis ist.. das Pressen der Frucht noch geschieht wie in alten Zeiten. Nun wissen wir auch.. was diese mannshohen Steinräder bedeuten.. die wir vielerorts sahen...das sind die Mühlenräder, die die Früchte zu einem Brei zermahlen aus dem dann das Öl "ausgewaschen" wird.



Unterwegs haben wir in  einem hübschen Restaurant in Kardamilli  direkt am Meer zu Mittag gegessen.  Frische gebratene kleine rot-weiße Fische, griechischen Salat  und als Vorspeise  Weißbrot mit Olivenöl und Oliven.
Köstlich!!






 Bis Kalamata ging es  ständig weiter bergauf, bergab..
Von dort aus aus fuhren wir  auf der A7 und in Meligala dann auf der 90 bis kurz hinter Kalo Nero.
Dann begann mit dem Handy die Suche nach einem CP. In wenigen Minuten waren wir am Campingplatz Apollo angelangt  und fanden unter großen Pinien einen schönen Platz.





Kaffee trinken,


Zelt aufbauen..



schwimmen und einen wunderschönen Sonnenuntergang bestauen..






 den Tag setzen lassen bei einem Gläschen Wein.

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