TAG 17 - 14.09.2018

 Unser Zelt steht im Camp "Mani Beach". - einem wunderschönen Platz in unmittelbarer Meeresnähe.





Wir sind in Gythio am Rande des mittleren Fingers des Peleponnes in der kleinen Hafenstadt, die das Tor zur Mani ist.
Die Mani... so lasen wir... das sind schroffe, nackte Berge und felsige unzugängliche Küsten. Das fast menschenleere gewaltige Bergmassiv des Taygetos mit einer Höhe von 2407m trennt die Mani von den übrigen Landschaften. Die kleinen Dörfer mit ihren hohen Wohntürmen erinnern an Burganlagen. Mächtige Familien bauten diese seit dem 17. Jhd. 
als Fluchtburgen - die  Manoiten waren für ihre blutigen Fehden bekannt. Die Isoliertheit und Unzugänglichkeit dieser Gegend  führte dazu, dass die Bevölkerung ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein entwickelte.

Wir sahen schon auf dem ersten Stück dass diese Halbinsel  einer Mondlandschaft  gleicht  - sie konnte ihre  Bewohner kaum ernähren...daher zogen vor allem junge Menschen weg und es stehen sehr sehr viele Wohntürme leer und sind dem Verfall preisgegeben.



 Mittlerweile hat man diese einmalige Landschaft für den Tourismus entdeckt und den alten Wohntürmen durch Restauration neue Attraktivität gegeben und  neue Anlagen im alten Stil gebaut.
Diese Landschaft teilt man in äußere und innere  Mani. Wir haben heute schon ein Stück der äußeren erforscht..diese Wohntürme in der kargen Landschaft haben in der Tat was!!!

Aber zunächst haben uns ganz besonders die verschlungenen Höhlen von Pirgos Dyrou fasziniert. Mit einem  Boot geht es  fast lautlos gut 30 Minuten durch teils sehr enge Passagen  durch eine bizarre  Tropfsteinwelt. Manche Gebilde sind streichholzfein.. andere dick wie  Baumstämme. Beeindruckend ist auch das Farbenspiel im Licht der Lampen. Die Stalagmiten und Stalaktiten schimmerten weiß, braun, gelb, rosa und rot.







 Nach der Bootsfahrt führte uns ein Fußweg nochmal 15 Minuten durch ein weiteres Stück der Höhle. Hier konnte ich auch noch schöne  Bilder machen.


 
Der Blick auf den Hafen war auch sehenswert.


Aber auch die Flora hatte wieder einiges zu bieten:






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