Tag 13 - 10.09.2018

Es wurde gerade hell... in Griechenland geht die Uhr eine Stunde vor...da zogen wir beide... nur bekleidet mit einem Handtuch zum Meer... Morgenschwimmen war angesagt... wie zuhause. Wir waren die Einzigsten am Strand... also wurde nackt gebadet...einfach herrlich im 24 Grad warmen Wasser zu schwimmen. Anschließend rasch zusammen  packen und in Ruhe frühstücken. 9.15 Uhr ging es wieder "auf die Piste"..wir hatten gut 300 km  auf der 55 und dann auf der Autobahn bis kurz vor Korinth zu bewältigen.
Große Stopps waren da heute nicht drin. Ich wollte zu den Ausgrabungen in Nikopolis.  Und diesen kleinen Abstecher von 5 km fuhr Walter auch.

Ich hatte gelesen, dass Nekopolis  wahrscheinlich die größte antike Stadt in Griechenland sein soll, aber dies nur wenigen  bekannt ist. Sie liegt etwa acht Kilometer von Preveza entfernt in Epirus und wurde von dem römischen Kaiser Octavian nach seinem Sieg bei der Aktion gegen Antonius und Kleopatra von Ägypten erbaut! Es war erstaunlich was ich da sah:  die Reste eines halbkreisförmigen antiken Theaters sowie Reste eines Wettkampfplatzes.









Mich berührt das immer sehr vor solchen Zeitzeugnissen menschlicher Zivilisation zu stehen und mir auszumalen.... wie Leben damals stattfand. Übrigens  wird da aktuell noch nach "historischen Schätzen" gesucht.

Weiter ging´s auf der 55. In Vonitsa wurde eingekauft... Obst und Gemüse... und in einer "mehr Backstube als Bäckerei "..


eines von diesen griechischen Weißbroten.. sowie in einer Apotheke Salbe gegen die unendlich vielen Mückenstiche, die wir uns am Meer immer holten. Unsere mitgebrachte war inzwischen fast alle..
Zwischen Preveza und Aktion fuhren wir auf der westlichen Küstenstrasse 55 durch einen Unterwassertunnel.
Gegen 13 Uhr wurde es Zeit zu Mittag zu essen... aber wir wollten nicht erst kochen.. da würden wir zuviel Zeit verlieren..also setzen wir uns in eines der vielen Straßencafes und bestellten Gyros und frisch gepressten Apfelsinensaft. Aber oh Backe.. als die Portionen  kamen ..ließen wir uns gleich eine für das Abendbrot einpacken.


 Der Rest des Tages ist schnell erzählt: wir nahmen die Autobahn.. da kamen wir schneller voran.. sahen aber kaum etwas vom Land und mussten ständig Maut bezahlen.
Pause am Toilettenhaus muss auch sein:



Dann sahen wir von weitem schon die "Rio-Andirro-Brücke".. eine Straßenbrücke über die Meerenge von Rio-Andirro, die den Eingang zum Golf von Korinth bildet. Diese Brücke wurde 2004 eröffnet und erregte damals viel Aufsehen, da es lange für unmöglich gehalten wurde eine Brücke in einem Erdbebengebiet über eine 2,5 km breite und 65 m tiefe Meerenge ohne stabilen Boden zu bauen. Wikepedia schreibt dazu:
"Die von vier Pylonen getragene Schrägseilbrücke mit fächerförmigen Seilanordnungen hat in jeder Richtung zwei Fahrbahnen mit einer Standspur sowie einen Fußgänger- und Radfahrerweg außerhalb der Seilbefestigungen.
Die insgesamt 2883 m lange Brücke besteht aus der 2252 m langen Hauptbrücke über dem Meer, der 392 m langen Rampenbrücke für die Zufahrt bei Río sowie der 239 m langen Rampenbrücke bei Andírrio. Die Hauptbrücke hat Stützweiten von 286 m, drei Mal 560 m und 286 m. Die beiden mittleren Pylone sind insgesamt 230 m hoch, sie stehen in 65 m tiefem Wasser und erheben sich weitere 164 m über den Meeresspiegel. Die beiden äußeren Pylone stehen in etwas weniger tiefem Wasser und erreichen eine Höhe von 141 m über dem Meeresspiegel. Das Brückendeck erhält dadurch eine die ganze Meerenge überspannende Wölbung nach oben. Die mittlere Durchfahrt hat eine lichte Höhe von 52 m."

Die Drüberfahrt war schon ein Erlebnis.


Aus dem fahrenden Auto "geschossen"
 Unterwegs gabs noch eine Kaffeepause und gegen 17 Uhr waren wir 15 km vor Korinth auf unserem Campingplatz " Blue Dolphin"



Und dann kam das übliche Prozedere.. Zelt
 aufbauen, einräumen, ausruhen, Platz erkunden, schwimmen...schwatzen mit anderen Campern, essen... und in der kleinen Gaststätte des CP ein Glas Wein  trinken..
Bis morgen.. da gibt es viel Kultur..

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