TAG 2 - 30.08.2018

 Zunächst wurde erst einmal richtig gefrühstückt... Mal einfach die Beine unter den Tisch stecken... herrlich!!!



Dann ging es so richtig über die Alpen.  Von St. Michael aus fuhren wir wieder die B99 um den Katschbergtunnel zu umgehen.



 Passstraßen sind halt schöner.. man sieht Dörfer und herrliche Berge. Zurück auf der A10, der Tauernautobahn.. die in Richtung Villach traumhaft in die Berge gebaut wurde...fanden wir am einem Rastplatz den Hinweis auf die tolle Malta  Hochalmstraße.



Da sich diese von unserem aktuellen Standort nur 45 Minuten entfernt befand,  beschlossen wir kurzerhand eine Kursänderung. Und wir haben es nicht bereut.... es war ein Schauspiel aus Wasser, Kurven und Bergen. Wir standen auf Österreichs höchster Staumauer und genossen die herrliche Aussicht auf die Berggipfel vom  "AIRWALK" an der Kölnbreinsperre.















Wieder unten auf der A10 suchten wir in Villach den Abzweig zum Wurzenpass (als Alternative zum Karawankentunnel)..na das gestaltete sich durch Umleitungen etwas schwierig, gelang aber trotzdem.
Die Passstraße zwischen Österreich und Slowenien hat eine maximale Steigung von 18 % und ist sehr eng und kurvenrreich... beim Abfahren wurden wir mehrmals aufgefordert den 1. Gang einzulegen... Die Pause am Pass auf 1073 m Höhe hatten wir uns... vor allem aber unser Auto ...redlich verdient.
Das Gasthaus am Wurzenpass ist sehr zu empfehlen, superfreundlicher Wirt und tolles Essen.
Ich bestellte ein  Jausenbrettl und Walter ein Gulaschsuppe..





Von einem Gast erhielten wir den tollen Hinweis  die "Russenstraße"  im Triglaver Nationalpark zu fahren. Da kamen wir zwar nicht dorthin wohin wir eigentlich wollten.... ..aber wir änderten den Plan... Dieser Nationalpark liegt im Nordwesten des kleinen Landes Slowenien  und hat seinen Namen von seinem höchsten Berg, dem Triglav (2864m) erhalten.  Einige Teile dieses sehenswerten NP haben wir  auf unserer Durchreise besucht.

Dazu zählt zum Beispiel die Ruska Kapelica, auf Deutsch "Russische Kapelle". Sie erinnert an die Kriegsgefangenen aus Russland, die im Ersten Weltkrieg die Straße über den Vršič-Pass ( Sloweniens höchster asphaltierter Gebirgspass) bauten. Dabei kam es zu einem Lawinenabgang, bei dem vermutlich über 300 Personen ums Leben kamen. Ein Großteil davon waren russische Kriegsgefangene. Ihre Kameraden errichteten zu ihrem Andenken die aus Holz bestehende und sehenswerte Kapelle.





Diese Passstraße mit 51 Spitzkehren bietet Fahrvergnügen, wir sind solche Straßen gewöhnt... und Walter meistert diese wieder super!!








Kurz vor 18 Uhr waren wir am Kamp Vili Volarje. Wir fanden ein tolles Plätzchen  für unser Zelt.  Walter baute es alleine auf... es klappte hervorragend.



Völlig ungewohnt für uns... 20 Uhr ist es dunkel. Aber wir haben genügend Lampen mit.
Morgen wird es sicher einen Ruhetag geben... wir müssen die  Erlebnisse alle erst einmal setzen lassen.

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